10 Dinge, die jeder Photoshop-Anfänger wissen sollte

Als ich mit Photoshop angefangen habe, gab es noch nicht so viele Möglichkeiten, sich im Internet Hilfe zu holen und da hätte mir ein 10-Schritte-Guide sehr schnell weitergeholfen. Deshalb möchte ich euch anhand dieser 10 Tipps den Einstieg in die Bildbearbeitungswelt mit Photoshop erleichtern.

Wer noch keine Photoshop-Version installiert hat, kann sich hier eine Testversion herunterladen: https://creative.adobe.com/products/download/photoshop

1. Datei öffnen

Damit man eine Grundlage zum Arbeiten hat, muss man das Bild, welches man bearbeiten möchte zuerst in Photoshop öffnen. Hierzu gehe ich auf Datei > Öffnen (cmd+O am Mac & Strg+O bei Windows) und wähle die Datei aus.

2. Hintergrundebene sichern – Duplizieren

Um immer einen Blick auf das “Vorher” werfen zu können, ist es von Vorteil die Original- bzw. Hintergrundebene zu duplizieren. Es kann auch hilfreich sein, wenn man länger an einem Bild arbeitet und dann etwas vom Ausgangsbild benötigt. Dafür gehe ich mit der rechten Maustaste auf die Ebene und wähle ‘Ebene duplizieren’ aus. Nun hat man eine gute Basis, um Änderungen am Bild vorzunehmen.

3. Kopierstempel – Flecken/Gegenstände entfernen

Das Kopierstempelwerkzeug hilft uns dabei störende Faktoren, wie zB kleine Flecken auf der Mauer, Pickel auf der Haut usw. zu entfernen. Um den Kopierstempel zu verwenden, wähle ich links in der Werkzeugleiste das Werkzeug aus und wähle mit gedrückter Alt-Taste den Bereich aus, welcher kopiert werden soll. Danach lasse ich die Alt-Tase wieder los, um die Laterne Schritt für Schritt verschwinden zu lassen Im oben gezeigten Beispiel, wird eine Laterne wegretuschiert. Mit der rechten Maustaste, kann man die Größe und die Härte des Pinsels einstellen. Ich verwende fast immer lieber die weiche Kante und arbeite mich mit vielen Klicks an das gewünschte Ergebnis heran.

4. Einstellungsebenen verwenden

Um den Kontrast, die Helligkeit und die Farbsättigung zu verändern, kann man Einstellungsebenen verwenden. Diese haben den Vorteil, dass man nicht direkt die Pixel in der Bildebene verändert, sondern in einer Ebene darüber mit den Einstellungen arbeitet. Das heißt, dass ich die Einstellungen jederzeit löschen kann, ohne die restlichen Justierungen entfernen zu müssen.

5. Mit Masken arbeiten

Ein ganz wichtiges Hilfsmittel, wenn man mit vielen Ebenen arbeitet, ist die Maske. Masken kann man zu allen Ebenen hinzufügen. Mit dem Pinselwerkzeug und der Farbe schwarz, kann man Teile der Ebene ausblenden und mit weiß jedoch wieder einblenden. Somit ist es ein gutes Tool, um jederzeit Änderungen durchführen zu können. Im oben gezeigten Beispiel, habe ich eine Farbton/Sättigungs-Einstellungsebene hinzugefügt und die Sättigung auf 0 gesetzt, somit habe ich ein Schwarz weißes Bild erhalten. Danach habe ich einen schwarzen Pinsel genommen und in die Maske von der Farbton-Ebene gemalt. Damit habe ich das Herz wieder in Farbe eingeblendet. Der Hintergrund bleibt aber schwarz weiß.

6. Objekte inhaltsbasiert “verschwinden lassen”

Das inhaltsbasierte Füllen funktioniert von der Art und Weise her ähnlich wie der Kopierstempel, nur dass es komplett automatisch abläuft. Wie alles andere, hat das auch seine Schattenseiten, da man nicht so viel Kontrolle darüber hat, was passiert. Um das inhaltsbasierte Füllen anzuwenden, markiere ich den zu entfernenden Bereich und anschließend gehe ich oben im Menü auf ‘Bearbeiten -> Fläche füllen… und wähle dort inhaltsbasiert aus. Faszinierend, nicht wahr? 🙂

7. Text hinzufügen

Manchmal möchte man in die eigenen Fotos etwas reinschreiben, z.B. wo es war, wer es gemacht hat oder Ähnliches. Im Werkzeugmenü gehe ich auf das T-Symbol (T steht für Typography), klicke auf den gewünschten Bereich im Bild und schreibe das Wort London hin. Wenn ich die Schrift markiere, kann ich oben in der Leiste die Schriftart und Größe auswählen. Links unten bei den Farbfeldern, kann man die passende Farbe aussuchen.

8. Ebenenstile anwenden

Nun kommen wir zu den Ebenenstilen. Damit kann man Schlagschatten, Konturen, Leuchtscheine (innen & außen) und noch einige andere Dinge hinzufügen. Bei meinem London-Text, möchte ich nun die Farbe ändern und einen Schlagschatten hinzufügen. Dafür gehe ich auf ‘Ebene – Ebenenstil – Fülloptionen…’ (ein Doppelklick auf die Ebene reicht auch um dorthin zu kommen, nur möchte ich euch den anderen Weg auch zeigen). Ich klicke auf ‘Farbüberlagerung’ und wähle dort die Farbe gelb aus, danach gehe ich zu ‘Schlagschatten’ und geben die oben im Bild angezeigten Parameter ein.

9. Editierbare Formate abspeichern

Eine Photoshopkomposition muss man als .psd-Datei speichern, damit man die Ebenen und Einstellungen später noch bearbeiten kann. Die Dateien sind im Vergleich zu z.B. JPEG-Bildern sehr groß, deshalb sollte man es sich überlegen, ob man die Datei später noch ändern möchte oder die Einstellungen verwirft, um Platz zu sparen. Andere editierbare Formate sind *.TIFF, *.PDF und *.PSB (für Photoshopdateien ab 2 GB)

10. Für das Web/Facebook & Co. speichern

Damit man sein Bild auch anderen zeigen kann, muss man es dementsprechend abspeichern. Die gängigsten Formate sind JPEG und PNG. Für Facebook eignet sich am Besten .png, da es ohne Kompression hochgeladen wird. Bei .jpg kann man sehr oft einen hohen Qualitätsverlust erkennen. Wenn man etwas für das Internet, z.B. Facebook oder die eigene Homepage abspeichern möchte, geht man zu ‘Datei – Für Web speichern…’ und dann kann man oben das Format und die Qualität auswählen. Unten rechts kann man die Bildgröße dementsprechend anpassen.

Falls ihr Fragen habt, zögert nicht es unten in die Kommentare zu schreiben. Ich freue mich auf euer Feedback!

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